Schweden, ein kurzes Resumé
Hej,
so, bevor es nach Deutschland geht werde ich noch etwas zu den vergangenen Wochen sagen und ein kleines Resumé der ersten 4 Monate Schweden ziehen.
Trips haben wir nach St. Petersburg keine mehr gemacht, so dass man mal etwas Ruhe hatte und ich mich für die beiden ganz schweren Klausuren vorbereiten konnte :D.
Die erste hab ich letzte Woche Samstag geschrieben, Schwedisch elementary *hust* ^^,
die andere Gestern und die ging von 8Uhr Morgens bis 13Uhr, Superconductivity. Lief beides ganz ok, bei Schwedisch war die Zeit völlig überdimensioniert und nach max. 2h war "man" (die meisten Deutschen zumindest) fertig. Ich muss aber schon mal darauf hinweisen, dass ich im Moment hier "studiere" und nicht bloß Party mache. Ich höre einen für Deutschlandrelevanten Kurs "relativistic quantum phyics", der wird mir hoffentlich anerkannt und da häng ich mich auch halbwegs rein.
Ansonsten kann ich sagen, dass ich die letzten 4 Monate hier sehr genossen habe und daher ja auch noch bis Mitte-Ende März hier bleibe. Trotzdem würde ich gerne mal simpel ein paar Sachen aufzählen die für mich schweden-typisch
sind (manches find ich gut, manches schlecht):
1. Schweden stehen Schlange.
Ich würde nicht sagen, dass sie drauf stehen, aber sie werden
zum Schlange-Stehen erzogen. Von klein auf lernen sie, dass egal wo man ist, man sich gefälligst einzureihen hat. Da gibt es diese Automaten wo man ne Nummer zieht; die aktuelle wird immer auf so einem Display angezeigt, (ich glaub das haben die in D beim Arbeitsamt so). Diese Automaten gibts überall, beim Ticketverkauf für Züge,
beim Systembolaget (der alk. Laden hier), in einigen Geschäften und ja, sogar bei der Bank. Einmal war ich bei Handelsbanken (bei denen hab ich ein Konto) und es war ein Kunde vor mir. Es gab jedoch zwei Schalter, somit war der eine ja frei. Nein, ich konnte nicht einfach hin, sondern musste zu dem Automaten gehen, eine Nummer ziehen. Die Frau am freien Schalter drückte eine Taste, die Nummer leuchtete auf und nun durfte ich kommen.... ^^ Logische Konsequenz von dem System: man gewöhnt sich so sehr daran, dass egal wo man ist, man sucht nach dem Automaten. Man will sich ja nicht unrechtmäßig vordrängeln, bzw. man will ja überhaupt bedient werden ^^.
2. Schweden akzeptieren Regeln. Dazu zwei Beispiele:
- Genau wie in Deutschland gibts in Schweden diese zweigeteilten Fahrrad/Fußgänger-Wege. Natürlich sollte man nicht auf dem Fahrradweg gehen bzw. umgekehrt auf dem Fußgängerweg radeln. Klar, in Deutschland wird man dann weggeklingelt wenn man einen Radfahrer blockiert, aber das ist ja Standard. In Schweden hingegen wagten es einige exchange-students mal nebeneinander zu laufen auf diesem zweigeteilten Weg. Sie unterhielten sich in Englisch, nicht wissend, dass sich von hinten ein regelbewusster (gut, vlt sind nicht alles so) Schwede nähert... er überholte sie und sagte laut und deutlich: "You are not allowed to walk here!". (Es war in beide Richtungen bis zum Horizont kein Fahrrad zu sehen.. ^^)
- Die meisten Clubs in Stockholm dürfen nur bis 3Uhr offen haben (wenige bis 5).
Das ist für manch einen, der in D vlt bis 4-5Uhr bleibt, wirklich ungewohnt. Ich bin nicht der Typ, der die Nacht durchfeiert, jedoch ist hier generell das gleiche Ausgehverhalten wie in Deutschland: vor 11-12 Uhr gehen die Leute nicht in den Club. Feierstimmung kommt auch nicht früher auf und man hat dann noch effektiv 3-4h Zeit.. ^^. Da kam es nat. schon vor, dass wir bis 3Uhr in einem Club blieben. Die Stimmung war super, die Tanzfläche voll, der DJ spielte gute Mucke und dann... 03.00: Licht an, Musik stopp! Wir wussten erst gar nicht was wir tun sollten... mitten aus der Stimmung gerissen ^^. Man konnte sofort Ausländer von Schweden unterscheiden: Die Schweden liefen geradewegs zum Ausgang ohne mit der Wimper zu zucken, ok sie sinds gewöhnt. Aber irgendwie glaub ich, dass in D da mehr Terror gemacht werden würde... oder?
3. Einschränkungen für Alkohol und Zigaretten.
Was ich total genial finde in Schweden, ist das Rauchverbot an allen öffentlichen Plätzen, quasi überall, außer draußen. Man hat keine verauchten Klamotten mehr, wenn man bloß einen Abend in einer Bar verbracht hat, es ist viel angenehmere Luft in den Clubs (zumindest am Anfang..später wünscht man sich den Rauchgeruch als Überdeckung
für den Schweißgestank :D ^^ )... ein neues Ausgehgefühl :D. Das mit dem Alkohol ist hier etwas seltsam (nach meiner Meinung). Da gibts schon eine so hohe Alkoholsteuer und nur ein Geschäft (Systembolaget) wo man Bier etc. so kaufen kann und trotzdem kann die Nachfrage nicht wirklich gut gedeckt werden. Wir wollten einmal Freitags Abends ein paar Flaschen Bier kaufen. Ist man in einem Systembolaget ohne Selbstbedienung muss man sich die Biere recht kompliziert aus Glasvitrinen aussuchen, die Artikelnummer auf einen Zettel schreiben oder den Namen merken. (Geht also unkomplizierter, wenn man sich da schon auskennt). Wie auch immer, wir stellten an jemen Freitag fest, dass in quasi jedem Systembolaget der Stadt ca. 60 Leute vor einem in "der Schlange" stehen, d.h. es einfach zu wenige von diesen Läden gibt.
Dabei hörte ich von einer Statistik, dass nur 30% des gesamten Alkohols (über 3.5%)
der Schweden im Land gekauft wird, die restlichen 70% kommen aus dem Ausland... ^^.
So blieb uns nichts anderes übrig als einen Zettel zu ziehen und lange zu warten.
Für Bars und clubs gibts die Einschränkung, dass sie nur Alkohol anbieten dürfen, wenn sie auch was zu Essen anbieten. Somit gibts in jedem Club irgendwas, sei es was sehr einfaches, zu Essen - auch um 03.00 Uhr ^^ schon lustig.
4. Die Schweden brauchen nicht viele Toiletten. Anders kann ich mir das Phänomen nicht erklären. Egal wo man ist, in der Uni, im Club oder in einer Bar, es gibt einfach viel zu wenige Toiletten, so dass man auch hier oft (nagut, ohne Automat)
Schlange-stehen muss. Das fand ich mal ganz krass in einer Bar. Da waren locker 50-70 Leute und es gab nur zwei Toiletten, beide für Männer und Frauen ^^, welche zudem nur durch eine Tür von der Bar getrennt waren... wirkte etwas seltsam... Leute die in der Bar vor einer Tür warten und keiner weiß zunächst wieso ^^. Als Mann hat man dann ja generell auch die Möglichkeit mal raus zu gehen, aber trotzdem...
5. Alle Schweden sprechen Englisch - zumindest in Stockholm
Es ist schon fast ein Problem, wenn man die Sprache hier lernen will. Jeder, aber wirklich jeder, spricht Englisch. Sei es ein 50 Jahre alter Mann auf der Straße, die Putzfrau bei McDonalds, 10-12 Jährige Jungen auf dem Fußballplatz...du wirst mit schockierend (fast) akzent-freiem Englisch konfrontiert und schämst dich meistens für
deinen schäbigen Deutsch-Akzent ^^. Daher ist oft das Problem im Restaurant oder am Ticketschalter, dass auf unsauber ausgesprochene Schwedisch Fragen direkt mit Englisch geantwortet wird. Du musst echt deine Aussprache beim Schwedisch trainieren, dass die Leute dein Schwedisch ernst nehmen und dann sogar evtl in Schwedisch antworten. Es ist also nicht wie in Frankreich, Spanien oder auch Deutschland wo keiner gewöhnt ist Englisch zu reden und du am besten die Sprache des Landes kannst,
da du sonst auf Probleme stößt. Also Deutscher hat man in Schweden dann den Vorteil wenigstens sein Englisch zu trainieren, wenns schon nicht Schwedisch ist. Die native english speaker hier (Engländer und ja, die lieben Amis) haben dann das Problem, oder sagen wir die Bequemlichkeit, mal wieder beim Englisch zu bleiben und sich erst gar nicht an Schwedisch zu probieren. Die Schweden erklären sich ihr gutes Englisch als logische Konsequenz aus den nicht-synchron-übersetzten Filmen. Ich denke für das Verständnis bringt das sehr viel, ich versteh nur nicht, warum die
alle so nahezu akzentfrei reden.
Als Fazit kann ich bisher sagen, dass ich mich, wie oben erwähnt, sehr wohl fühle. Schweden ist jedoch kein Land in das ich auswandern würde, dafür ists hier auch zu dunkel ^^ (Sonnenaufgang 8.30Uhr, Sonnenuntergang 15Uhr im Moment). Es sind nur 1,5h Unterschied oder so zu Deutschland, aber glaubt mir, man merkt es wirklich. In Luleå im Norden von Schweden geht am dunkelsten Tag (21. Dez.) um 10 die Sonne auf und um 13 Uhr unter :D
Flo und ich hat uns das so sehr motiviert, dass wir sogar noch weiter in den Norden, nach Kiruna fahren werden (im Januar), wo es dann tagsüber noch etwas dämmert, und das wars dann ^^.
Zum Abschluss dieses fotoarmen Eintrags ein Bild von Flos internationaler Geburtstagsparty (Spanier, Franzosen, Schweden und nat. viele Deutsche saßen am Tisch. Er hatte am 28. Nov. Geb.)

und von dem Lucia-Fest, ein "Gedenktag für die heilige Lucia von Syrakus (Luzia zu Syrakus), die um 303 den Märtyrertod gestorben sein soll und an einem 13. Dezember beigesetzt wurde" (Wiki)

hej då, 20. Dezember bin ich in Mainz mal wieder aufzufinden
so, bevor es nach Deutschland geht werde ich noch etwas zu den vergangenen Wochen sagen und ein kleines Resumé der ersten 4 Monate Schweden ziehen.
Trips haben wir nach St. Petersburg keine mehr gemacht, so dass man mal etwas Ruhe hatte und ich mich für die beiden ganz schweren Klausuren vorbereiten konnte :D.
Die erste hab ich letzte Woche Samstag geschrieben, Schwedisch elementary *hust* ^^,
die andere Gestern und die ging von 8Uhr Morgens bis 13Uhr, Superconductivity. Lief beides ganz ok, bei Schwedisch war die Zeit völlig überdimensioniert und nach max. 2h war "man" (die meisten Deutschen zumindest) fertig. Ich muss aber schon mal darauf hinweisen, dass ich im Moment hier "studiere" und nicht bloß Party mache. Ich höre einen für Deutschlandrelevanten Kurs "relativistic quantum phyics", der wird mir hoffentlich anerkannt und da häng ich mich auch halbwegs rein.
Ansonsten kann ich sagen, dass ich die letzten 4 Monate hier sehr genossen habe und daher ja auch noch bis Mitte-Ende März hier bleibe. Trotzdem würde ich gerne mal simpel ein paar Sachen aufzählen die für mich schweden-typisch
sind (manches find ich gut, manches schlecht):
1. Schweden stehen Schlange.
Ich würde nicht sagen, dass sie drauf stehen, aber sie werden
zum Schlange-Stehen erzogen. Von klein auf lernen sie, dass egal wo man ist, man sich gefälligst einzureihen hat. Da gibt es diese Automaten wo man ne Nummer zieht; die aktuelle wird immer auf so einem Display angezeigt, (ich glaub das haben die in D beim Arbeitsamt so). Diese Automaten gibts überall, beim Ticketverkauf für Züge,
beim Systembolaget (der alk. Laden hier), in einigen Geschäften und ja, sogar bei der Bank. Einmal war ich bei Handelsbanken (bei denen hab ich ein Konto) und es war ein Kunde vor mir. Es gab jedoch zwei Schalter, somit war der eine ja frei. Nein, ich konnte nicht einfach hin, sondern musste zu dem Automaten gehen, eine Nummer ziehen. Die Frau am freien Schalter drückte eine Taste, die Nummer leuchtete auf und nun durfte ich kommen.... ^^ Logische Konsequenz von dem System: man gewöhnt sich so sehr daran, dass egal wo man ist, man sucht nach dem Automaten. Man will sich ja nicht unrechtmäßig vordrängeln, bzw. man will ja überhaupt bedient werden ^^.
2. Schweden akzeptieren Regeln. Dazu zwei Beispiele:
- Genau wie in Deutschland gibts in Schweden diese zweigeteilten Fahrrad/Fußgänger-Wege. Natürlich sollte man nicht auf dem Fahrradweg gehen bzw. umgekehrt auf dem Fußgängerweg radeln. Klar, in Deutschland wird man dann weggeklingelt wenn man einen Radfahrer blockiert, aber das ist ja Standard. In Schweden hingegen wagten es einige exchange-students mal nebeneinander zu laufen auf diesem zweigeteilten Weg. Sie unterhielten sich in Englisch, nicht wissend, dass sich von hinten ein regelbewusster (gut, vlt sind nicht alles so) Schwede nähert... er überholte sie und sagte laut und deutlich: "You are not allowed to walk here!". (Es war in beide Richtungen bis zum Horizont kein Fahrrad zu sehen.. ^^)
- Die meisten Clubs in Stockholm dürfen nur bis 3Uhr offen haben (wenige bis 5).
Das ist für manch einen, der in D vlt bis 4-5Uhr bleibt, wirklich ungewohnt. Ich bin nicht der Typ, der die Nacht durchfeiert, jedoch ist hier generell das gleiche Ausgehverhalten wie in Deutschland: vor 11-12 Uhr gehen die Leute nicht in den Club. Feierstimmung kommt auch nicht früher auf und man hat dann noch effektiv 3-4h Zeit.. ^^. Da kam es nat. schon vor, dass wir bis 3Uhr in einem Club blieben. Die Stimmung war super, die Tanzfläche voll, der DJ spielte gute Mucke und dann... 03.00: Licht an, Musik stopp! Wir wussten erst gar nicht was wir tun sollten... mitten aus der Stimmung gerissen ^^. Man konnte sofort Ausländer von Schweden unterscheiden: Die Schweden liefen geradewegs zum Ausgang ohne mit der Wimper zu zucken, ok sie sinds gewöhnt. Aber irgendwie glaub ich, dass in D da mehr Terror gemacht werden würde... oder?
3. Einschränkungen für Alkohol und Zigaretten.
Was ich total genial finde in Schweden, ist das Rauchverbot an allen öffentlichen Plätzen, quasi überall, außer draußen. Man hat keine verauchten Klamotten mehr, wenn man bloß einen Abend in einer Bar verbracht hat, es ist viel angenehmere Luft in den Clubs (zumindest am Anfang..später wünscht man sich den Rauchgeruch als Überdeckung
für den Schweißgestank :D ^^ )... ein neues Ausgehgefühl :D. Das mit dem Alkohol ist hier etwas seltsam (nach meiner Meinung). Da gibts schon eine so hohe Alkoholsteuer und nur ein Geschäft (Systembolaget) wo man Bier etc. so kaufen kann und trotzdem kann die Nachfrage nicht wirklich gut gedeckt werden. Wir wollten einmal Freitags Abends ein paar Flaschen Bier kaufen. Ist man in einem Systembolaget ohne Selbstbedienung muss man sich die Biere recht kompliziert aus Glasvitrinen aussuchen, die Artikelnummer auf einen Zettel schreiben oder den Namen merken. (Geht also unkomplizierter, wenn man sich da schon auskennt). Wie auch immer, wir stellten an jemen Freitag fest, dass in quasi jedem Systembolaget der Stadt ca. 60 Leute vor einem in "der Schlange" stehen, d.h. es einfach zu wenige von diesen Läden gibt.
Dabei hörte ich von einer Statistik, dass nur 30% des gesamten Alkohols (über 3.5%)
der Schweden im Land gekauft wird, die restlichen 70% kommen aus dem Ausland... ^^.
So blieb uns nichts anderes übrig als einen Zettel zu ziehen und lange zu warten.
Für Bars und clubs gibts die Einschränkung, dass sie nur Alkohol anbieten dürfen, wenn sie auch was zu Essen anbieten. Somit gibts in jedem Club irgendwas, sei es was sehr einfaches, zu Essen - auch um 03.00 Uhr ^^ schon lustig.
4. Die Schweden brauchen nicht viele Toiletten. Anders kann ich mir das Phänomen nicht erklären. Egal wo man ist, in der Uni, im Club oder in einer Bar, es gibt einfach viel zu wenige Toiletten, so dass man auch hier oft (nagut, ohne Automat)
Schlange-stehen muss. Das fand ich mal ganz krass in einer Bar. Da waren locker 50-70 Leute und es gab nur zwei Toiletten, beide für Männer und Frauen ^^, welche zudem nur durch eine Tür von der Bar getrennt waren... wirkte etwas seltsam... Leute die in der Bar vor einer Tür warten und keiner weiß zunächst wieso ^^. Als Mann hat man dann ja generell auch die Möglichkeit mal raus zu gehen, aber trotzdem...
5. Alle Schweden sprechen Englisch - zumindest in Stockholm
Es ist schon fast ein Problem, wenn man die Sprache hier lernen will. Jeder, aber wirklich jeder, spricht Englisch. Sei es ein 50 Jahre alter Mann auf der Straße, die Putzfrau bei McDonalds, 10-12 Jährige Jungen auf dem Fußballplatz...du wirst mit schockierend (fast) akzent-freiem Englisch konfrontiert und schämst dich meistens für
deinen schäbigen Deutsch-Akzent ^^. Daher ist oft das Problem im Restaurant oder am Ticketschalter, dass auf unsauber ausgesprochene Schwedisch Fragen direkt mit Englisch geantwortet wird. Du musst echt deine Aussprache beim Schwedisch trainieren, dass die Leute dein Schwedisch ernst nehmen und dann sogar evtl in Schwedisch antworten. Es ist also nicht wie in Frankreich, Spanien oder auch Deutschland wo keiner gewöhnt ist Englisch zu reden und du am besten die Sprache des Landes kannst,
da du sonst auf Probleme stößt. Also Deutscher hat man in Schweden dann den Vorteil wenigstens sein Englisch zu trainieren, wenns schon nicht Schwedisch ist. Die native english speaker hier (Engländer und ja, die lieben Amis) haben dann das Problem, oder sagen wir die Bequemlichkeit, mal wieder beim Englisch zu bleiben und sich erst gar nicht an Schwedisch zu probieren. Die Schweden erklären sich ihr gutes Englisch als logische Konsequenz aus den nicht-synchron-übersetzten Filmen. Ich denke für das Verständnis bringt das sehr viel, ich versteh nur nicht, warum die
alle so nahezu akzentfrei reden.
Als Fazit kann ich bisher sagen, dass ich mich, wie oben erwähnt, sehr wohl fühle. Schweden ist jedoch kein Land in das ich auswandern würde, dafür ists hier auch zu dunkel ^^ (Sonnenaufgang 8.30Uhr, Sonnenuntergang 15Uhr im Moment). Es sind nur 1,5h Unterschied oder so zu Deutschland, aber glaubt mir, man merkt es wirklich. In Luleå im Norden von Schweden geht am dunkelsten Tag (21. Dez.) um 10 die Sonne auf und um 13 Uhr unter :D
Flo und ich hat uns das so sehr motiviert, dass wir sogar noch weiter in den Norden, nach Kiruna fahren werden (im Januar), wo es dann tagsüber noch etwas dämmert, und das wars dann ^^.
Zum Abschluss dieses fotoarmen Eintrags ein Bild von Flos internationaler Geburtstagsparty (Spanier, Franzosen, Schweden und nat. viele Deutsche saßen am Tisch. Er hatte am 28. Nov. Geb.)

und von dem Lucia-Fest, ein "Gedenktag für die heilige Lucia von Syrakus (Luzia zu Syrakus), die um 303 den Märtyrertod gestorben sein soll und an einem 13. Dezember beigesetzt wurde" (Wiki)

hej då, 20. Dezember bin ich in Mainz mal wieder aufzufinden

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